Ein prickelndes Unternehmen
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Bad Brambacher – ein Teil der Schörghuber Unternehmensgruppe
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Vom Waldschlösschenareal ist es nicht weit bis auf die Autobahn. Wenn man auf der A 4 nach Chemnitz fährt, dort der A 72 bis kurz vor die Landesgrenze nach Bayern folgt und dann die B 92 nimmt, gelangt man in eine schöne sächsische Urlaubslandschaft: In den Naturpark Erzgebirge/Oberes Vogtland.
Bewaldete Kuppen, gut ausgebaute Wanderwege und heilkräftige Radon-Quellen – so präsentiert sich dort der Kurort Bad Brambach. Und was wäre ein Kurort ohne das heimische Mineralwasser? Bereits im Jahr 1812 empfahl der Freiberger Chemiker Professor Lampadius das Bad Brambacher Wasser zur Gesundheitsförderung. Es gingen aber fast hundert Jahre ins Land, ehe das Mineralwasser systematisch gefördert und verkauft wurde. Es war ein Bayer, genauer der Prinzregent Luitpold, der den Anstoß dazu gab. Er ließ sich ab dem Jahr 1905 von seinem Hoflieferanten mit dem Wasser aus dem Obervogtland versorgen. Weitere drei Jahre später, im Jahr 1908, wurde die erste Sprudelfabrik im Ort gegründet.
Heute zählt die Bad Brambacher Mineralquellen GmbH & Co KG zu den modernsten Getränkeproduzenten Deutschlands. Der Betrieb, der nun zur Kulmbacher Gruppe gehört, wurde 1996 komplett neu aufgebaut. Vor einem Jahr investierte das mittelständische Unternehmen nochmals 5,6 Millionen Euro in den Bau einer Abfüllanlage für PET-Kunststoff-Flaschen, die dank modernsten technischen Standards bis zu 15.000 Flaschen pro Stunde befüllen kann.
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Die neue Abfüllanlage für PET-Kunststoff-Flaschen befüllt bis zu 15.000 Flaschen pro Stunde.
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Aber Wasser ist nicht gleich Wasser. Prinzregent Luitpold wird wohl getrunken haben, was aus der Quelle kam. Der heutige Kunde ist weit anspruchsvoller. Die einen mögen es spritzig-sprudelig, dass es beim Trinken in der Nase kitzelt und die Lebensgeister weckt. Andere sind eher stille Genießer und bevorzugen ein wenig anregende Kohlensäure zur Erfrischung.
Immer mehr in Mode kommen auch die stillen Wasser, wie sie in Frankreich und Italien schon immer getrunken wurden. Genau dort sitzt die Konkurrenz, weil dem deutschen Kunden bisher kaum heimisches Mineralwasser ohne Kohlensäure angeboten wurde. Doch das vogtländische Unternehmen hat die Herausforderung angenommen. Mit der neuen Abfüllanlage wurde das Sortiment erweitert. Jetzt bieten die Bad Brambacher Mineralquellen neben den klassischen Sorten „Spritzig“, „Medium“ und „Quellfrisch“ auch Bad Brambacher „Naturell“ – völlig ohne Kohlensäure. So kann der Kunde aus Sachsen, Thüringen und Nordbayern auch heimisches Wasser im mediterranen Stil genießen. Insgesamt hat der Anteil an kohlensäurefreien und -reduzierten Mineralwassern im ersten Halbjahr 2002 mit 27 Prozent schon fast die spritzigen Sorten mit 29 Prozent im Verkauf erreicht. Nicht nur der unterschiedliche Kohlensäure-Anteil macht die Vielfalt im Wasser-Sortiment aus: Mit den Sorten „Lemon“ und „Vita-Mineral“ stehen auch mit Zitrone oder zusätzlichen Mineralien angereicherte Sorten zur Verfügung.
Als moderner Getränkehersteller beschränkt die Firma sich aber nicht auf Mineralwasser in allen möglichen Varianten. Das klassische Limonaden-Sortiment: Zitrone, Orange, Cola und Cola-Mix ist ebenso erhältlich, wie die beliebte Apfelschorle. Etwas ganz Besonderes ist die Wiederentdeckung der Holunderblüte, die in früherer Zeit zur Limonadenherstellung verwendet wurde. Durch Apfelessig und Grüntee-Extrakte werden die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Holunders noch verstärkt. Ein Schuss Apfelsaft rundet das Getränk geschmacklich ab. Man sieht: Innovation ist alles. Auch in einer Branche, die scheinbar so gar nichts von der hektischen Welt der New Economy hat, muss ein Unternehmen, das seine Position ausbauen will, nah am Kunden und seinen immer wieder neuen Bedürfnissen sein.
Mit 45 Mitarbeitern, einem Getränkeabsatz von über 400.000 Hektolitern und einem Umsatz von 13 Millionen Euro im Jahr 2001 ist das Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Oberen Vogtland. Für Besucher gibt es in Bad Brambach zwei „Brunnenwege“ von 8 beziehungsweise 18 Kilometern Länge. Beide Rundwanderwege beginnen an den Quellen, wo das Wasser gewonnen wird, und laden ein, die erholsame Umgebung von Bad Brambach auf Schusters Rappen zu erkunden.
Die Bad Brambacher Mineralquellen GmbH & Co KG gehört zur Kulmbacher Gruppe, die sich mit der Braustolz GmbH in Chemnitz und dem bekannten Sternquell-Bier aus Plauen stark in Sachsen engagiert. An der Kulmbach-Gruppe wiederum ist die Bayerische BrauHolding AG beteiligt, ein Unternehmen der Schörghuber Unternehmensgruppe. Damit schließt sich der Kreis zum Waldschlösschenareal. Denn die Bayerische Immobilien AG, die Bayerische Hausbau GmbH und die Bayerische Immobilienverwaltung GmbH gehören ebenfalls zur Schörghuber Unternehmensgruppe.
Informationen
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Bad Brambacher Mineralquellen
GmbH & Co. KG
Sprudelstraße 30
08648 Bad Brambach
Tel 03 74 38/9 10 0
Fax 03 74 38 / 9 10 19
info@bad-brambacher.de
www.bad-brambacher.de
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